In Bus und Bahn unterwegs: Die Gans (Blog 219)

Diese Woche habe ich das weblog bisher vernachlässigen müssen. Man merkt, das die Ferien zu Ende gehen. Ich habe deutlich mehr zu tun und hadere mit meinem alten Dilemma: Zu schreiben wüsste ich schon was , aber ich finde die Zeit nicht.

Trotzdem heute ein kurzer Text mit Bild. Auf der Rückfahrt von der Arbeit traf ich heute in der Straßenbahn die Gans „Elsa“. Zunächst vermutete ich, sie gehöre zu der jungen Frau mit dem Kopftuch und mutmaßte weiter, sie werde zum Schlachten gebracht. Dann merkte ich, dass sie zu der sitzenden Dame ohne Migrationshintergrund gehörte, die sie auch beim Namen nannte und sich mit ihr unterhielt. Das Tier war ruhig und fühlte sich im Kinderwagen offenbar wohl. Auch die unterirdischen Teile der Fahrt beunruhigten sie nicht. Ich wünsche ihr ein langes schönes Gänseleben:

Gans

10 Gedanken zu „In Bus und Bahn unterwegs: Die Gans (Blog 219)“

    1. Nein, das will ich nicht glauben. Das war eine Gans, die sichtbar und spürbar geliebt wurde. Von meiner ländlichen Verwandschaft weiß ich allerdings, das man dort ein — sagen wir: Weniger von Emotionen geprägtes Verhältnis zu Haustieren hat. Denen würde ich soo etwas zutrauen.

      1. Du bist mit Sicherheit die grössere Tierexpertin von uns beiden.
        Auch ich hatte zunächst an eine Ente gedacht, aber wenn ich an die Enten in den Parktteichen denke, kommt mir diese sehr groß vor. Gibt es denn so große Enten?

        1. Das ist wohl eine normale Hausente, eine Schlachtente. Die sind schon größer (soll ja was dran sein). Aber mir scheint, das wird nicht ihr Schicksal sein.
          Ich habe Laufenten, die sind auch ziemlich groß. Klar, sie laufen auch aufrecht, aber ihr Körper ist deutlich größer als der einer Wildente.

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