Eine neue Blogfreundin, ein maritimes Lied und ein vergessener Geburtstag (Blog 320)

Angelxofxblood würde am liebsten in Lünen wohnen, mag das Mittelalter und steht vor einem großen Abenteuer (will heiraten). Ich freue mich, sie als Blogfreundin begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen!

Aus Detroit kommen nicht nur spritfressende Autos, sondern auch Bob Seger, der hierzulande nie sehr populär gewesen ist – bedauerlicherweise. An einer angemessenen Übersetzung dieses Liedes habe ich mir schon in den späten 70ern die Zähne ausgebissen. Als eher gefälliges Seemannslied daherkommend stecken im Text jede Menge Idiomatischer Wendungen und wenn man sie wahrnehmen will eine nicht leicht zu entschlüsselnde Botschaft. Wer es hören möchte: http://www.youtube.com/watch?v=kJTURFcBuB8

Am Montag schon jährte sich sein Geburtstag zum 200sten Mal: Felix Mendelsohn Bartholdy, zu Lebzeiten vielleicht zu sehr bewundert dafür mangelt es heute etwas an Nachruhm. Zur Erinnerung ein Werk das auch noch heute jedem geläufig sein dürfte: http://www.youtube.com/watch?v=a2vOQTtrLiI

8 Gedanken zu „Eine neue Blogfreundin, ein maritimes Lied und ein vergessener Geburtstag (Blog 320)“

  1. Ein freundliches Hallo an Angelxofxblood auch von mir.

    Bob Seger – das ist einer, den ich auch nicht auf dem Zettel habe. Hast du damals auch vor dem Tonbandgerät gesessen und die Musik so lange gestoppt, zurückgespult und wieder gehört, bis du den Text beisammen hattest?

    Für Interpretation von Texten durch englische Muttersprachler gucke ich gern mal hier ‚rein:

    http://www.songmeanings.net

    Auch zu „Ship of fools“ gibt es dort Kommentare (am Ende unter dem Songtext):

    http://www.songmeanings.net/songs/view/132013/#comment

    Was macht das G 1? Zufrieden?

    1. @ stadtpomeranze
      Es war schon schwierig an die Texte zu kommen. Es sei denn sie waren – wie im vorliegenden Fall – auf dem LP-Cover abgedruckt. Auf die Idee mit dem Tonband bin ich seinerzeit nicht gekommen aber so manche Platte habe ich auch immer wieder abgespielt – manchmal vergeblich.

      Danke für den Link!!! So etwas habe ich gesucht. Wie ich den Kommentaren entnehme haben sich andere bereits ähnliche Gedanken gemacht.

      Zum G1: Es ist wie mit jeder Beziehung die länger halten soll: Einer euphorischen Phase folgt die Ernüchterung, dann packt einen der Ehrgeiz, man beginnt sich intensiv mit dem Handbuch auseinander zu setzen und dann entdeckt man nach und nach die Möglichkeiten. Ich brauch noch etwas Zeit um über das Gerät etwas sagen zu können, das auch für andere hilfreich ist.

  2. Warum wundert es Dich, dass dieses Lied so gerne verdrängt wird? ;D

    Das zerpflücken von englisch-sprachlichen Songs ist gelegentlich nicht ganz einfach – da fehlt mir oftmals einfach zu viel Background :yes:

    Habt einen schönen Sonntag 🙂

    1. Danke, der Sonntag schreitet viel zu schnell fort aber noch bleiben einige Stunden. Übersetzt habe ich immer gerne. Background fehlt immer aber man lernt auch dazu. So habe ich erst kürzlich erfahren das der auch von meinem britischen Namensvetter Manfred Mann interpretierte Dylan-song „the Migthy Quinn“ Bezug auf einen Film nimmt in welchem der Schauspieler Anthony Quinn einen Eskimo spielt. So etwas kann man natürlich nicht wissen.

      1. Stimmt! Und manchmal werden auch Filme nach Songs gedreht: Mord in der Karibik mit Denzel Washington. Er spielt den jamaikanischen Polizeichef Xavier Quinn. In einer Bar spielt er einen Song auf dem Klavier – anschließend singt das Publikum „The Migthy Quinn“ (der Film ist garnicht so schlecht 😉 ).

        Und Du hast recht: an so einem Sonntag ist inzwischen auch nicht mehr viel dran 😉

  3. Felix Mendelssohn Bartholdy ist wirklich zu Unrecht heute schon weit im Hintergrund. Am 7./8. Februar haben ihm (in der Reihe „Lange Nacht“) Deutschlandfunk und Deutschlandradio-Kultur eine dreistündige Sendung gewidmet. Ich fand sie sehr gut und habe enorm viel daraus gelernt. Viele Grüße, timitti

    1. Freut mich sehr, wieder einmal von dir zu hören! Schön das es dich noch gibt! Ich weiß ja weshalb du seinerzeit mit dem Bloggen aufgehört hast – aber willst du es dir nicht noch einmal überlegen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*