Schneller als „Die Zeit“….. (Blog 338)

…..war so mancher Blogger bei diesem Thema. Die gleichnamige Wochenzeitung wirbt gerade mit 300 Großflächenplakten auf Bahnhöfen die Marylin Monroe bei der Lektüre des Ulysses zeigen:

http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?nr=34697&rubric=Medien&nr=34697

Auch ich habe diese Thematik vor drei Jahren schon einmal aufgegriffen:

http://www.manfredkonradt.de/2006/06/06/was_marilyn_monroe_und_ich_gemeinsam_hab~858869/

Dieser Blogeintrag blieb damals unkommentiert und fand nur wenige Leser. Als ich das Plakat gestern auf dem Duisburger Hauptbahnhof zum ersten Mal sah, entschloss ich mich, ihm hiermit eine zweite Chance zu geben.

Bleiben wir bei Hamburger Presseerzeugnissen. Das „Hamburger Abendblatt“ meldete heute, das Frauen 76 Tage ihres Lebens damit verbringen in ihren Handtaschen zu „wühlen“:

 
Vielleicht der Moment zu gestehen, das auch ich eine Handtasche mein Eigen nenne:

Handtasche

Eigentlich ist es eine Art „Kulturtasche“. Ich bekam sie vor Jahren in einem Biokosmetikladen geschenkt . Jute mit einer den Reissveschuss umhüllenden bronzefarbenen Plastikverzierung. Aber ich mag das Teil. Trage es zwar selten in der Hand – die meiste Zeit verbringt sie mit dem Notebook in meinem Rucksack – aber es beherbergt wichtige Dinge: Einen kleiner wenig benutzten Terminkalender für alle Fälle, Bleistift, Papiertaschentücher, Nagelfeile, Alkoholpads und eine Digitalkamera.

AUS MEINER COMMUNITY:

Der graphodino ist zurückgekehrt was mich freut: http://graphodino.blog.de

Frau wirrkopf twittert jetzt auch: http://twitter.com/BamBamsFrauchen

und nicht nur ich mache mir Sorgen um die Stadtpomeranze:

http://fahrtenbuch.blog.de/2009/06/18/geht-eigentlich-6336728/

19 Gedanken zu „Schneller als „Die Zeit“….. (Blog 338)“

  1. ja, es ist schön, dass der graf wieder zurück ist.
    tja, frau sp … da bin ich auch etwas unsicher … andererseits war sie ja schon mal gründlich verschwunden …
    und
    ich zwitschere nicht und habe erst einen monat nach deinem eintrag 110 hier angefangen 😉

    ich wünsch euch einen schönen sonntag.

  2. Vielleicht ging es den Lesern des damaligen Blogeintrags so wie mir: Ich kann mit solchen Werken nichts anfange. Wer das liest ist selbst schuld. ;D

    Was twitter angeht: Ich glaub jetzt erst recht, dass das nix für mich ist.

    Und was Frau SP angeht: Sie hat doch angekündigt, dass sie lange weg und lange ohne Internet sein würde. Dass sie nur zwischendurch kurzzeitig nach Hause kommt. Ich glaube nicht, dass man sich sorgen machen muss. Irgendwann wird sie schon wieder auftauchen.

      1. Oh nein, nicht gleich wieder mit dem twittern aufhören. Mit twitter kann man eine Menge bewirken. Mir ist es mal gelungen, einen twitterfreund dazu zu bewegen, das Drama „Manfred“ von Lord Byron zu lesen und im Augenblick organisiert sich der Protest im ran zu einem wesentlichen Teil über twitter – Mitteilungen.

        Was ummfangreiche literarische Werke angeht akzeptiere ich deine Meinung – aber dir entgeht etwas. Solche Herausforderungen würden mir fehlen – so wie dir der Umgang mit einem Haustier fehlen würde. Irgendwie ist das BamBam halt dein Ulysses.

        1. OK, ich werde warten, bis du mir erklärt hast, wie man das sinnvoll nutzt. Von den Iranprotesten hab ich im Radio gehört. Twitter ist derzeit in aller Munde. Aber man muss das ganze Zeugs ja auch lesen. Wo nimmt man die Zeit her. Ich bin grad froh, dass meine Online-Zeit weniger geworden ist.

  3. Oh, ich „komme im Internet vor“, wie Frau Wirrkopf mal in ähnlicher Situation angemerkt hat (so was merke ich mir, dabei ist das laaange her), und bedanke ich mich gar artig…

    Frau Monroe ist eine der Frauen, die ich zu schön sind; es ist wie mit dem ganz teuren Superspielzeug in der Kindheit: das wurde ins Schrankfach gestellt, ganz oben, zum Anhimmeln (und regelmäßigem Abstauben, hähä), mit dem hat man nicht gespielt…

  4. toll und mutig, dass du dich mit deinem handtaschentick outest 🙂 und ich bin beruhigt, dass er noch nicht so ausgeartet ist —

    dass du der zeit voraus bist, war ja nicht anders zu erwarten — ich finde schon, dass es sehr schöne bilder von mm gibt, aber das für die kampagne gewähltd gehört meines erachtens nicht dazu. dass sie sich am ulysses versucht hat, finde ich aber gar nicht so abwegig. schließlich war sie mal mit arthur miller verheiratet. ich denke, sie war viel klüger als man glaubt.

    1. Das Kampagnenbild ist ein sehr „typisches“. Ich kann mir vorstellen was der verantwortliche Kreative sich dabei gedacht hat.

      Ich halte es für wahrscheinlich das Arthur Miller sie auf den Ulysses hingewiesen hat und sie muß klug gewesen sein.
      Immerhin währte ihre Filmkarriere anderthalb Jahrzehnte.
      Aber zur damaligen Zeit und in dieser Branche gab es wohl weder Interesse noch Möglichkeit das zu verdeutlichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*