Zu letzten Mal ein Blog zur Wahl (Blog 353)

“Horst Schlämmer” hätte ich nicht gewählt aber bei diesem “Kandidaten” hätte ich schwach werden können. Er parodiert Wahlkampf härter, lauter, kürzer und geschmackloser. Passt aber:

http://www.youtube.com/watch?v=8TtSJpDA6YE

30 Gedanken zu „Zu letzten Mal ein Blog zur Wahl (Blog 353)“

  1. Wie man sieht ist Horst Schlämmer auch nur nach ahmungs Täter. Unter der Regent Schaft von Herrn Cooper zu leben könnte sich der Ösi durch aus vor stellen. Nur müssten halt ausser mir die verbeibenden restlichen Milliarden Menschen auch mit spielen. Auf jeden Fall ist das Video sehr erfrischend.

          1. Tja – Du kennst mein Penthaus in Schanghai nicht (und erst das Schlösschen an der Cote d’azure, ha!

            (… wie gesagt: Träumen…)

          2. Es soll ja in dieser Gegend sehr wohlhabende Menschen geben, die am liebsten im Beduinenzelt wohnen. Was willst du von denen erwarten.

          3. Ja, aber was für ‘n Zelt!!! Handgewebt mit Goldfäden, aufblasbares Badezimmer inclusive usw.! Und computergestütztes Raumklima usw. Ha!

          4. Ich schätze Zelt oder Container werden die Wohnformen der Zukunft sein. Mobil statt immobil. Da ist dann vieles denkbar: Abriß ganzer Städte bis auf einige Kulturdenkmale (Der Kölner Dom darf stehen bleiben). Das Ende des Immobilienmarktes, Städte die wandern – beispielsweise entlang an Flüssen, sich aufeinander zubewegen, miteinander verschmelzen (Dresden und Leipzig werden eine Stadt). Vielleicht erleben wir das noch.

          5. Und ich gestatte mir an dieser Stelle zum wiederholtem Male meine Verwunderung darüber anzudeuten, dass kaum noch jemand freundliche, friedliche, fröhliche usw. Zukunftsvisionen entwickeln zu können und zu wollen scheint, weder im Kleinen noch im Großen; wahrscheinlich ist nach den Zusammenbrüchen von Weltentwürfen im XX. Jahrhundert der “Bedarf” an so Entwürfen gründlich gedeckt… (?)

            In einem der Parallel-Universen bin ich ja gerade Philosophie-Professor, chchch…

          6. In Containern wohnen – das halte ich für eine freundliche Zukunftsvision. Niemand braucht sich mehr mit Bau und jahrzehntelanger Abzahlung zu quälen. Der Begriff “Eigentum” verliert einen wesentlichen Teil seines Sinns. Es wird einfacher, ein neues Leben zu beginnen, sagen wir: Einige neue Leben. Das sind doch Perspektiven.

          7. Ich verstehe jetzt das Prinzip, das Du meinst: aber warum dann Container? Man wird wohl eher für die Pomonomos (“postmoderne Nomaden”, sollte ich umgehend rechtlich schützen lassen) Wohnungen (und Immobilien überhaupt) auf Zeit anbieten; und da könnte ich mir dann vorstellen, dass für jeden Geschmack was angeboten würde; angefangen bei Bauernkaten bis zu Stahl-und-Glaspalästen; ein ganz, ganz kleines bisschen gab es das ja sogar in der DaDaEr, im Berliner Nikolaiviertel hat man mit Methoden des industriellen Wohnungsbaus so “was nachzuempfinden versucht” (und es geht mir auch hier wieder ums Prinzip, nicht um die konkrete Umsetzung oder gar deren Qualität); wenn ich das jetzt weiter spinne (ich werde gerade wieder ein bisschen dicker, ich erwähnte es), dann kann man mittelfristig tatsächlich ganze Lebenswelten wählen; zum Beispiel gebe ich ein: “18. Jahrhundert, aufgeklärte Monarchie, Randgebiet Stadt”, und, zack, kriege ich “Immobilienangebote”; das deckt sich übrigens zum Teil mit den schon von mir erwähnten “Visionen” (“Wer Visionen hat…”; danke, Herr Schmidt) des mitteldeutschen Autoren Volker Braun, die ich wohl auch schon mal erwähnt hatte allhier in Blogsdorf, der eine bewusste und gesteuerte Völkerwanderung vorschlug, indem jeder dorthin zieht, wo sein “Gesamtentwurf” an Lebensgestaltung zu finden wäre, also zum Beispiel in Masuren vorindustrielles Landleben, in Edinburgh distinguierter Hochadel, im Ruhrgebiet proletarisches Mietskasernenmilieu, in der Schweiz futuristische Parktstadt usw. usf.

            Tja.

            Ach.

            (… alles Quatsch…)

      1. Heute kann ich auch darüber lachen.
        Ich hab mal ein Interview mit ihm gesehen, da war von gesunder Lebensweise und christlichem Glauben die Rede.
        Ja, so sind sie, die Rocker, auf nichts ist mehr Verlass!
        Ich wünsch dir einen guten Wochenstart

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