Entschuldigung (Blog 374)

In den letzten beiden Wochen haben sich mehr als 50 Einträge und Kommentare von Blogfreundinnen und -freunden angesammelt ohne das es meinerseits eine Reaktion gegeben hätte. Das tut mir leid.

Gründe dafür gibt es. Zum einen haben wir im Holzhandel Frühjahrssaison. Es ist mehr zu tun als im vergangenen Frühjahr. Gut so!
Zum anderen hat es damit zu tun, das Bloggen Folgen hat. Weil ich 2006 einmal einen Eintrag über den Niedergang der Vorstadtkinos geschrieben habe: http://tinyurl.com/2wwoh8d sprach man mich nun an als es darum ging im strukturell schwierigem Süden unserer Stadt eine Depadence des Kommunalen Kinos zu eröffnen. Es fügte sich so das mir die Aufgabe übertragen wurde eine Kommunikationsbasis im web einzurichten (Gemeinsam nutzbarer Kalender sowie eine Emailadresse die alle Beteiligten nutzen können). Auf google-Basis ging das leichter als ich dachte. Kinokarten verkaufe ich allerdings auch. Kommenden Mittwoch zum Beispiel.

Das alles hat zu einer Vernachlässigung meines weblogs geführt.
Darunter leide ich. Es bereitet mir körperlichen Schmerz. Ich vermisse euch und gelobe, dieses Wochendende verstärkt euren Einträgen und Kommentaren zu widmen. „Spät kommen die Antworten – doch sie kommen“. Schiller möge mir den Mißbrauch seines Wallensteins verzeihen: http://tinyurl.com/2uz3ckb

40 Gedanken zu „Entschuldigung (Blog 374)“

      1. @hadis @flogni
        Mein Leben ruht auf drei Säulen:

        Alltagsleben
        Job
        Blog

        Ich will da aber auf Dauer keine Trennun. Das muss zusammenwachsen zu einer einzigen starken Säule. Alles
        muss sich umschlingen, miteinander verwoben sein.
        Diese Prozess zu fördern ist meine Lebensaufgabe.
        Deshalb beunruhigt es mich, wenn ich eine dieser
        Säulen vernachlässige.

        1. Ganz so viel Platz soll das Bloggen bei mir dann doch nicht einnehmen… Ich sehe es ehr so als „Treffen mit Freunden“. Und die will ich auch nicht ständig um mich haben.

          1. Das ist auch in Ordnung so. Ich bin allerdings manchmal wirklich ein Getriebener, setze mich selber unter Druck. Mal sehen wohin das führt…..

          2. Da muß jeder für sich das richtige Maß finden. Solange man sich dabei wohl fühlt, ist das in Ordnung, denke ich mal.

        1. Ja, doch, das Wochenende war recht angenehm. Nur heute bin ich mit einem steifen Nacken aufgewacht. Das ist wohl die Strafe dafür, daß man bei drei Sonnenstrahlen gleich mit offenem Auto rumkutschiert. :)):))

          1. Und, ist sie noch vorhanden? :)) Normalerweise sorgt diese doch dafür, dass Du nicht mit dem Hals im Zug sitzt. Oder bist Du so groß, dass Du nur offen fahren kannst??? :)) :))

          2. Stell dir mal vor, sogar das Dach ist noch drauf. :))

            Es genügt ja schon, nur vorne beide Seitenscheiben runter zu drehen, damit man ordentlich im Durchzug sitzt.

          3. Och, Cabrio hatte ich auch schon mal. :yes:

            1997, da fuhr ich mit meinem Fiesta so durch die Gegend. Plötzlich von vorne ein LKW – peng – frontaler Zusammenstoß.

            Als die Feuerwehr mich aus meinem Auto schneiden mußte, wurde aus dem Fiesta in null komma nix ein Cabrio. 😉

          4. Jupp, ich hatte damals wirklich viel Glück. :yes:

            So ein Cabrio macht schon was her. Aber für mich ist das nichts. Ich würde wahrscheinlich ständig mit einer Schnupfnase rumrennen, so empfindlich wie ich bin.

          5. Es kommt sehr darauf an, welchen Typ man hat. Ich wurde mal in Typ 2 eingestuft, später dann in Typ 3. Die Übergänge sind da eher fließend.

            Bei mir war die Kinderzeit am schlimmsten. Bis zur Einschulung hatte ich schon meine ersten 20 Knochenbrüche überstanden. Mit der Pubertät wurde es dann schlagartig besser. Trotzdem kann jede unbedachte Bewegung oder gar ein Sturz sofort die nächste Fraktur bringen.

            Deshalb war es auch wie ein Wunder, daß ich damals aus dem Autowrack mit NUR 1 Knochenbruch geschnitten werden konnte.

            Bis zu 30 Meter laufe ich noch an Stützen oder mit meinem Rollator. Darüber hinaus geht es nur noch mit Rollstuhl.

          6. Ich bewundere Deine positive Grundeinstellung. Ich habe bisher so drei größere Blessuren mehr oder weniger überstanden, und die haben mich dann doch schon manchmal ganz schön „runter gezogen“. Ich versuche das zwar immer weg zu blenden, aber die Realität holt mich doch immer wieder ein.

            Jedenfalls freut es mich, Dich hier mal ein bisschen kennen gelernt zu haben 🙂

            (Begegnet sind wir uns ja schon öfters 😉 )

          7. Das mit dem Bewundern habe ich schon öfters gehört, und die Leute sind dann immer ganz verblüfft, wenn ich ihnen sage, daß es da nichts zu bewundern gibt…

            Ich bin damit groß geworden – kannte also von klein auf gar nichts anderes, so daß es ein ganzes Stück weit Normalität bedeutet.

            Trotzdem danke. 🙂

            Bloggywood ist eben doch so klein, daß sich die Wege unweigerlich immer wieder mal kreuzen. :)) Aber das ist auch gut so! :yes:

          8. … na gut – aber trotzdem … :))

            Ja, das wird wohl so sein. Ich bin eigentlich jedesmal aus meinem „normalen Leben“ gerissen worden, und war dann jedesmal entsprechend – ich sag´ jetzt mal – „ungeduldig“. Und auch frustriert.

            Gerne 🙂

            Soo klein ist „Bloggywood“ inzwischen garnicht mehr. Aber es ist schon toll, was für Leute man „dort“ treffen kann :yes:

  1. keine panik, kino im realen leben fördern ist einfach wichtiger (meine meinung), zumal, wenn man seine bloggerkenntnisse mit rübernehmen kann. find ich klasse!

    ah ich sehe, die anderen zwei oben haben das auch geschrieben. naja, bei dir ist es in diesem fall ja zusammengewachsen.

    gute frage eigentlich, soll das echt zusammenwachsen? na, da denke ich bei gelegenheit mal drüber nach.

    1. (… ich schließe mich der Kommerzienrätin von der Waterkant nämlich an…)

      (… irgendwie muss ich mal wieder was verpasst haben… es war wohl irgendwie gerade „Welt-Tag der Entschuldigung“…)

      (… ähm… – sorry…)

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