Loveparade – Pressekonferenz in Duisburg (Blog 381)

Die Geschehnisse während der Loveparade in Duisburg haben mich
erschüttert. Ich arbeite in dieser Stadt, passiere das Gelände jeden Tag mit dem Zug, steige am Hauptbahnhof ein und aus. Schon altersbedingt bin ich kein Raver, es läßt mich trotzdem nicht kalt wenn Menschen, die an einem großartigen Fest teilnehmen wollen den Tod finden, zertrampelt oder zerdrückt werden.

Den Eindruck das die Geschehnisse sie emotional berührt hätte vermittelten die Verantwortlichen der Stadt Duisburg auf ihrer Pressekonferenz um 12.00 Uhr nicht. Erschienen waren der Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Rainer Schaller, der Organisator der Loveparade, Wolfgang Rabe, Sicherheitsdezernent und Leiter des Krisenstabes sowie Detlev von Schmeling, stellvertretender Polizeipräsident der Stadt Duisburg.

Besonders Sauerland gab eine schwache Figur ab, bedauerte zwar kurz das „entsetzliche“ „unfaßbare“ Unglück und sprach den Familien sein Beileid aus. Sein vordringliches Anliegen schien jedoch der Apell zu sein „den Behörden Zeit zu lassen“ und vor „vorschnellen Schlüssen“ zu warnen. Wegen der staatanwaltlichen Ermittlungen könne er zu den Ereignissen nichts sagen, dies diene auch dem „Schutze seiner Mitarbeiter“. Natürlich fehlte auch der obligatorische Dank an die Polizei nicht.

Die Fragen der Journalisten: Hat der Leiter der Feuerwehr noch am Morgen der Veranstaltung den Abbruch gefordert, hat die Feuerwehr gar Anzeige erstattet? Hat der Panikforscher Michael Schreckenberg der das Sicherheitkonzept geprüft hatte vor Wochen ein Interview mit der Begründung abgelehnt das Thema sei ihm zu heikel ? Wie groß war der Tunnel eigentlich (100m lang 16m breit ?). Wer war dafür verantwortlich, das die Absperrung des Geländes nicht aufgehoben wurde als sich die Katastrophe abzeichnete?

Und wieviel Menschen waren eigentlich da? Der Veranstalter spricht von 1,4 Millionen. Eine Zahl die der stellvertretende Polizeipräsident ausdrücklich nicht bestätigen will. „Belastbar“ sei nur die Zahl der 105.000 mit der Bundesbahn angereisten Besucher. Weshalb wurde das Gelände wegen Überfüllung gesperrt wenn Luftaufnahmen eindeutig zeigen, das noch Raum genug vorhanden war?

Auf all diese und andere Fragen gab es von den „Verantwortlichen“ keine Antwort – immer mit Hinweis auf die staatanwaltlichen Ermittlungen.

Was ich schlimm fand: Zwar wurde den Familien reichlich und von allen Seiten Beileid ausgesprochen. Den Opfern aber – das hat in Deutschland unselige Tradition – wurde die Verantwortung für ihr Unglück selber angelastet. Schon wenige Stunden nach der Katastrophe sprach Adolf Sauerland allen Ernstes von „individuellen Schwächen“ als Ursache. Von andere Seite hieß es „Einzelne“ ätten sich vordrängen wollen. Der Panikforsche Michael Schreckenberger scheute gestern Abend im WDR-Fernsehen nicht vor der Äußerung: „Es gibt aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln halten“ zurück.

So ist das also: Wunderbare tragfähige Konzepte, „ausgeklügelte“ (Rabe) Systeme, aufopferungsvolle Beamte – alles scheitert am böswilligem Individuum. Stadt, Polizei, Wissenschaft sind da machtlos.Man kann es auch anders sehen: Unfähige Behörden verhöhnen die Opfer.

26 Gedanken zu „Loveparade – Pressekonferenz in Duisburg (Blog 381)“

  1. Hmm. Ich bin ein großer Kritiker von Staat und Behörden (und mit Recht). Aber in diesem Fall bin ich gar nicht so sicher, ob ich denen so viel Schuld geben würde.

    Eine Million Menschen lassen sich nicht so einfach steuern. Die haben ihre eigene Dynamik.

    Mir scheint das tendenziell eher ein Phänomen der Menschenmasse selbst zu sein. Siehe auch hier.

    1. Das sehe ich auch so. Das einzige Sicherheitsproblem im Focus der Planer scheint die Möglichkeit gewesen zu sein, das Besucher auf die Gleise gelangen. Deshalb auch diese verhängnisvolle Umzäunung.

  2. Es wurde trotz vieler öffentlicher Warnungen im Vorfeld mit weit mehr als eine Million Besuchern kalkuliert, ergo sollten Örtlichkeiten gewählt werden, die oberhalb der Hühnerstallgröße liegen. Ich kenne die Loveparade seit ihrer Gründung, in den letzten Berliner Jahren habe ich mich verweigert, weil es einfach zu eng wurde, obwohl die Zu- und Abflüsse optimal organisiert waren.

    Ob explodierende Ölinseln oder Massenaufläufe. Die Akteure nehmen sich allesamt wenig. Gier bestimmt das Geschehen. Hier sehe ich in Frontlinie die Verantwortung der Duisburger Stadtoberen, die unbedingt die LP ausrichten wollte und die Örtlichkeiten wie kein anderer kennt.

    1. Die Duisburger Stadtoberen hatten sicher die Häme vor Augen die letztes Jahr über die Bochumer ausgeschüttet wurde. Die wurden ob ihrer Absage allgemein als kleinmütige Provinzler verunglimpft – und dann gab es natürlich den Druck der Organisatoren der Kulturhauptstadt 2010.

      Die Besucherzahl ist nach wie vor die große Unbekannte. Die Zahlen in Essen und Dortmund wurden großzügig aufgerundet – wohl um den Eindruck zu erwecken: Was Berlin konnte, können wir auch. Aber selbst wenn es „nur“ 300.000 gewesen sein sollten sind das 5 volle Bundesligastadien – und in diesem Bereich wäre ein einziger Zu- und Ausgang unvorstellbar.

  3. Loveparade: Die Abrechnung. Das Drama von Duisburg im Internet

    Loveparade: Die Abrechnung. Das Drama von Duisburg im Internet

    Das Drama von Duisburg schlägt im Netz seit 24 Stunden enorme Wellen auf allen Etagen: Zeitungsnachrichten, Blogeinträge, Forenbetreiber und Twitterer spüren ein deutlich erhöhtes Ko…

  4. Ja, diese Pressekonferenz war das Schlimmste, was ich seit vielen Jahren gesehen habe.

    Massenphänomene sind etwas seltsames, aber eigentlich nichts neues. Wir können sie jedes Jahr zu den Urlaubszeiten auch auf den Autobahnen beobachten. Hier gibt es einen Artikel zu diesem Thema. Interessant ist es, dass der Autor schon in 2000 die Frage nach der Loveparade stellt.

    1. Stimmt. So eine Veranstaltung birgt immer Gefahren. Wie schhon weiter oben geschrieben: Es gibt Menschen die sich vergewissern müssen das sie mit ihren Neigungen nicht allein auf der Welt sind: Sei es Tanz, Rockmusik oder Fussball.
      Mich würde es eher erschrecken von zu vielen Gleichgesinnten umgeben zu sein aber das ist eine subjektive Sicht. Ich akzeptiere das anderen Menschen solche Veranstaltungen wichtig sind.

      1. Ich habe mir in 2007 mal so ein Event gegönnt – und es war ganz entspannt :yes:

        Wie Du unten in dem Beitrag lesen kannst, war die Situation aber auch eine ganz andere. Es gab kein Staus – und das Gelände war sehr offen.

        1. Bei Bon Jovi warst du? Könnte ich mir auch vorstellen.

          Es ist wohl ein Unterschied ob man zu einer großen Veranstaltung geht oder zu einer deren Organisatoren Rekorde brechen wollen die dazu noch auf manipulierten Zuschauerzahlen beruhen.

  5. Komisch, dass sich der Mensch auf solchen Massen ver Anstatlungen wohl fühlt. Ürgend wie scheinen mir diese diversen Liebes Paraden von der ver Einigung der Hör geh Räte her Steller im Rahmen der neu Kunden a Quise organisiert zu sein. Aber freilich: ein ge Schubse haben wir hie und da alle schon mal erlebt und man denkt: wo rauf habe ich mich da wieder eingelassen … aber es ist bereits zu spät. Wie viele Menschen von den an geblich 1,4 Millionen an diesem Tag ver unglückt wären, wären sie zu Hause ge blieben und oder hätten diesen Tag anderwärtig verbracht, lässt sich freilich nicht erahnen. Der Mensch in der schieren Masse, so viel steht fest, ist ein ge fährliches Konstrukt, wenn man ihn einsperrt oder ihn durchs nadel Öhr presst.

    1. Inzwischen wissen wir ja genaueres über Zahl und Ursache.
      1,4 Millionen können es nicht gewesen sein. Das wären umgerechnet 23 Bundesligastadien mit je 60.000 Besuchern. Das ganze auf nur 230.000qm. Das „nadel Öhr“ war wohl wirklich der Grund der Katastrophe.
      Mir persönlich geben solche Veranstaltungen auch nicht viel aber ich akzeptiere, das es für nicht wenige Menschen eine Möglichkeit ist, sich zu vergewissern, das sie nicht allein auf der Welt sind, das es Menschen gibt die ähnlich empfinden.

      1. So ähnlich muss es sein. Wir hatten während der WM auch einen eingezäunten Fun- oder Fanpark für 25.000 Leute mit 17 1/2 Dixi Toiletten (wie ich ein jedes Mal scherzhaft anmerkte). Ich hätte es nicht gewagt, oder besser, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dort ein Deutschland Spiel anzuschauen, mir wären die Leute einfach viel zu viel gewesen. (Das sag ich jetzt auch, weil ich gesehen habe, dass mindestens 99% nicht 1/2 so alt waren wie ich, und ich mich daher automatisch nicht wohl gefühlt hätte.)

        Vielleicht lernen ja die Verantwortlichen was aus dieser Katastrophe …
        (natürlich lernen sie nichts daraus, aber ich hab das mal so rhetorisch hingeschrieben, um positiv zu enden)

        1. Ach hab mal keine Angst vor den Jüngeren. Wenn es ein generationenübergreifendes Thema gibt ist das der Fußball und wenn man vermeintliche Erfahrungen nicht zu sehr betont kann man auch mit einem Zwanzigjährigen darüber reden.

  6. Zu den Ursachen:

    > Schon wenige Stunden nach der Katastrophe sprach Adolf Sauerland allen Ernstes von „individuellen Schwächen“ als Ursache.

    Das ist natürlich Unsinn. Was für individuelle Schwächen?

    > Von andere Seite hieß es „Einzelne“ ätten sich vordrängen wollen.

    Ja und? Das gibt doch noch keine Panik.

    > Der Panikforsche Michael Schreckenberger scheute gestern Abend im WDR-Fernsehen nicht vor der Äußerung: „Es gibt aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln halten“ zurück.

    Das ist kein Panikforscher, das ist ein Irreführer. „Spielregeln“ sind, wenn überhaupt, Teil des Problems.

    Die wirklichen Ursachen und die Bedeutung des Unglücks stehen in meinem Blog.

  7. Tragödie auf der Loveparade  Was tun?  Verbreitet diese Botschaft  Nichts geschieht – außer man tut es!!

    Zutiefst erschüttert möchte ich hiermit mein tiefes Mitgefühl, meine unendliche Trauer zum Ausdruck bringen über
    ein solch unfassbares Geschehen, den völlig sinnlosen Tod von 21 Menschen, der so einfach zu vermeiden gewesen wäre.

    Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der völlig unschuldigen Todesopfer – voller Entsetzen.

    Ihr grausamer Tod darf nicht umsonst gewesen sein.

    Nichts ist mehr, wie zuvor – Nichts ist mehr, wie es einmal war.

    Es ist genug.

    Deshalb dieser Appell an die Weltgemeinschaft!

    Menschen, die gemeinsam mit Millionen von anderen Menschen lebensfroh für die universelle Liebe auf der Loveparade tanzen wollten, seit 1989, kommen grausamst, völlig unschuldig und völlig sinnlos auf solch tragischste Weise ums Leben –
    aus reiner Profitgier, aus totaler Verantwortungslosigkeit, aufgrund eines absurden Geltungswahns und irrealer Imagesucht.

    Was für eine Politik. Was für Dilletanten, was für eine Gesellschaft.

    Es ist Zeit, dieses perfide System, wo sich alles immer nur ums Geld und um den maximalen Profit dreht, zu beenden.

    Dieses System, was sich, völlig zu unrecht, soziale Marktwirtschaft und Demokratie nennt,
    wird von Geldgier getrieben und ist doch auch nur
    eine Diktatur der großen, breiten, trägen, zumeist unreflektierten, verführten Masse über Minderheiten.

    Und gerade die große Mehrheit hat längst nicht immer recht.

    Wir, die einzelnen Menschen sind nur billiges Stimmvieh.

    Leider kenne ich kein besseres Lebensmodell – als die Demokratie.

    Aber wir können diese Gesellschaft in eine humanere, menschlichere Gesellschaft und in eine echte Basis-Demokratie verwandeln, damit solch grausame Dramen, wie in Duisburg am 24.07.2010, nie wieder geschehen.

    Wie? Es ist so einfach:

    Wir müssen uns nur alle gleichzeitig solidarisch verhalten.

    Nur dann können wir diese Welt noch retten – für unsere Kinder und Kindeskinder,
    damit auch diese noch in einem lebenswerten Umfeld aufwachsen können und dürfen.

    Wir dürfen uns nicht mehr bei jeder Wahl als billiges Stimmvieh und willenloses Werkzeug missbrauchen lassen.

    Trotzdem sollten wir alle zur Wahl gehen,
    weil wählen gehen zu dürfen ein hohes Gut ist,
    für das viele Menschen in Diktaturen ihr Leben verlieren, nur weil sie Wahlen fordern.

    Geht bitte alle zu jeder Wahl und macht eure Stimme ungültig, indem ihr ein großes Riesenkreuz auf jeden Wahlzettel macht.

    Ja, Ihr habt richtig gelesen: Geht zur Wahl und macht Eure Wahlstimme ungültig. Warum ?

    Damit demonstrieren wir und zeigt Ihr, dass auf dem Wahlzettel niemand steht,
    den man ehrlichen Gewissens wählen kann und dass wir
    eine bessere Gesellschaft, eine bessere Welt wollen in Liebe und Frieden – für alle Menschen auf diesem Planeten.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl. Machen wir alle gemeinsam unsere Wahlstimme ungültig:

    als Zeichen der Trauer,

    als Zeichen unseres Entsetzens,

    als Zeichen unserer Fassungslosigkeit,

    als Zeichen der Entrüstung,

    als Protest gegen ein System, dessen Folge der sinnlose grausame Tod von 21 jungen Menschen ist,
    nur weil sie für die Liebe und in Liebe tanzen wollten,

    als Zeichen dafür, dass wir eine humanere, menschlichere Gesellschaft wollen,
    in der niemand aus Profitgier sterben muss – egal an welchem Ort auf dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Spirale nie endender, auch wirtschaftlicher, Gewalt und des grenzenlosen Egoismus durchbrechen wollen,

    als Zeichen dafür, dass wir so nicht weiterleben können und wollen.

    Die dramatisch ungerechten Zustände dieser Zeit,
    die Spaltung der Kontinente, Nationen und Gesellschaften in Verlorene ohne jede Perspektiven und in
    skrupellose, machthungrige und rücksichtlose Potentaten, in Industrie, Wirtschaft und Politik,
    die im Rausch der Allmacht alle Werte und Ideale vergessen und verlieren,
    ist das Resultat unseres Verhaltens in der Vergangenheit.

    Wollen wir also die Zustände und Verhältnisse ändern,
    müssen wir selbst unser eigenes Verhalten ändern.

    Dazu gibt es keine Alternative. Anders geht es nicht.

    Denn wenn wir unser Verhalten nicht ändern,
    werden wir immer wieder nur dieselben grausamen Resultate bekommen,
    gefangen in einem Karussell immer wiederkehrender Ungerechtigkeiten,
    gefangen in der Zerstörung unserer Zukunft und gefangen in der Vernichtung
    der Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen auf dieser Erde.

    Und selbst die reichen Industrienationen der westlichen Welt werden letztendlich zwangsläufig untergehen,
    wenn wir so weiter machen, wie bisher.

    Mein Appell an Alle und jeden Einzelnen von Euch:

    Ändern wir unser Verhalten, handeln wir alle gemeinsam, gleichzeitig solidarisch vereint.

    als Protest gegen ein Systems, dessen Folge die Ausbeutung von Mensch, Tier, Umwelt und Natur ist und
    dessen Folge die Vernichtung der Lebensgrundlagen ganzer Völker und Generationen ist – rücksichtslos und skrupellos.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl.

    Machen wir unsere Wahl-Stimme ungültig,
    damit in den Köpfen der Mächtigen ein Umdenken provoziert, initiiert und veranlasst wird – zur Rettung dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Welt zum Positiven ändern wollen und müssen – für alle Menschen,

    als Zeichen dafür, dass wir die Entmachtung der Macht des Geldes und die Entmachtung der Profitgier wollen.

    Es ist die Zeit gekommen, zu handeln.

    Wenn wir alle – gemeinsam – zur gleichen Zeit – solidarisch handeln und dieses Zeichen setzen in Form der ungültigen Wahlstimmen,
    dann wird sich die Welt verändern – hoffentlich zum Positiven. Denn:

    Eines ist sicher!

    Wenn wir nichts tun,
    wird sich nichts ändern,

    wenn wir nichts tun,
    wird sich alles immer wieder wiederholen,

    wenn wir nichts tun,
    werden noch größere Katastrophen folgen,

    wenn wir nichts tun, wird diese Welt untergehen, vielleicht nicht in unserem Leben, aber in dem Leben unserer Kinder und Kindeskinder.

    Die Abgabe der ungültigen Wahlstimme soll der Welt zeigen,
    dass es so nicht weitergehen kann,
    dass wir über die besten Lösungskonzepte von Fachexperten zu den Problemen dieser Gesellschaft und dieser Welt abstimmen möchten und wollen,
    dass wir nicht mehr unfähige, heuchlerische, unehrliche Politiker und Parteien wählen wollen,
    die das Volk und die Wähler wissentlich und absichtlich, immer wieder aufs Neue, belügen,
    die machtgierig, machthungrig und geltungssüchtig im Allmachtsrausch gefangen und den Lobbyisten verfallen sind.

    Wenn diese unfassbare Tragödie, wenn dieses unsägliche Trauma in Duisburg am 24.07.2010 bewirkt,
    dass wir alle innehalten und die Menschen dazu bewegen, alles dafür zu tun,
    dass wir in einer besseren Welt leben können werden, vereint in Liebe und im Frieden – für alle,

    wenn diese Katastrophe, die Geburtsstunde, die Initialzündung für eine neue Ära der Menschlichkeit,

    wenn dieses so leicht vermeidbar gewesene Drama der Anfang einer neuen, humaneren Weltordnung ist und wird,
    dann war und ist der Tod dieser 21 Menschen nicht umsonst gewesen.

    Wenn diese grausame, unfassbare, unbegreifliche Tragödie zum Aufbruch in eine menschlichere Weltgemeinschaft führt,
    dann sind diese lebensfrohen jungen 21 Menschen, die das ganze Leben noch vor sich hatten, nicht vergeblich gestorben.

    Dafür bete ich.

    Es liegt an uns und an jedem einzelnen von uns. Wir haben es ganz allein in der Hand, jeder Einzelne von uns.

    Verbreitet diese Botschaft, damit 21 Menschen nicht vergeblich gestorben sind.

    Nichts geschieht – außer man tut es.

    Dr. E. Hoffnung in OWL-NRW-BRD : 01793705289

    Die Zeit ist gekommen, zu handeln.

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