An education (Blog 382)

Wie bereits im April erwähnt ( http://tinyurl.com/3yswgvn ) helfe ich bei der Etablierung des kommunalen Kinos im Süden unserer Stadt mit. Nachdem ein gemeinsam benutzbarer Terminkalender und eine Kommunikationsbasis eingerichtet sind bleibt mir im Moment nur der Kartenverkauf (Irgendwann lande ich immmer beim „Verkauf“). Die Filme schaue ich mir ebenfalls an. Manch sehenswerter ist dabei der seinen Weg in die Provinz mit Verspätung findet.

So auch „An education“ dessen Kinostart schon einige Monate zurückliegt. Er handelt von einem klugen Mädchen das die Chance hat in Oxford zu studieren, das sich danach sehnt der kleinbürgerlichen Welt der Eltern zu entfliehen und sich in einen fast dopelt so alten Mann verliebt der ihr ein faszinierendes Leben bieten zu können scheint. Er macht ihr einen Heiratsantrag, sie gibt die Schule auf…..

Der Film zeigt exemplarisch, das „erwachsen werden“ im wesentlichen aus dem Verarbeiten großer Enttäuschungen besteht. Man hat sich verloren, weiß es und geht trotzdem nicht zugrunde; kann es schließlich auch akzeptieren und Distanz zu den Geschehnissen gewinnen. Danach ist man nicht glücklicher aber besser gegen späteres Unglück gewappnet.

Hier geht es zum Trailer: http://tinyurl.com/365p4gv und wer den schönen Bildern nicht traut kann sich bei Tante wiki kundig machen die den Film auch kennt: http://tinyurl.com/36favur Aber vielleicht sollte man damit warten bis man ihn gesehen hat denn wie immer weiß sie viel und verrät zuviel vorab.

Sonst noch was berichtenswertes? Es ist auch ein „Kostümfilm“ mit jeder Menge sehenswerten Kleidungsstücken für beiderlei Geschlecht sowie allerlei zeitgenössischen motorisierten Fahrzeugen und hörenswerter Musik: http://tinyurl.com/377upa8 . Ich habe es nicht bedauert ihm 95 Minuten Lebenszeit geopfert zu haben.

13 Gedanken zu „An education (Blog 382)“

  1. Danke für das Vorstellen dieses Films. Da ich keine Kinogängerin bin, wäre er mir sonst glatt entgangen.
    Ein ruhiger Film, das gefällt mir. Der Film kommt gleich nach „Grasgeflüster“ auf meine Liste. Die Sängerin Duffy, die die Filmmusik singt, mag ich sehr, und Nick Hornby als Drehbuchschreiber ist interessant, ich kenne ihn bisher nur als Buchautor.

  2. „An education“, deine Beschreibung klingt so, als hätte man hier einen Teil des Lebens eines fränkischen Exfussballers verfilmt. Aber halt: du schreibst ja von einem klugen Mädchen … muss also doch eine ganz andere Geschichte sein.

    1. Das „an“ irritiert dich? Ist aber korrekt. Beginnt das nachfolgende Substantiv mit einem Vokal wird dem „a“ ein „n“ angefügt. Wie auch bei „an orange“ oder „an apple“

        1. Da stand ich wohl auf der Leitung. Nein der „Filmheld“
          ist etwas raffinierter als der prominente Franke auf den du dich beziehst, aber letztlich auch ein Feigling und das – schätze ich mal kann man dem Exfußballer nicht nachsagen was immer man sonst von ihm halten mag.

          1. Da kann ich nur zustimmen. Andererseits könnte ich mir 4 Ehen inklusive den dazugehörigen Scheidungen finanziell nicht leisten. Bei mir war’s nach dem ersten Mal Schluss … hat ja auch so seine Vorteile …

  3. Lieber Manfred,

    ich wünsche Dir alles Liebe und Gute. Dazu noch viel Glück und gute Gesundheit. Das sollte dann auch reichen. Für den Rest bist Du zuständig 😉

    Herzlichen Glückwunsch 🙂

    1. Danke! ich freue mich über deine guten Wünsche. Ich kann sie brauchen. Der „Rest“ geht nämlich gerade auf wie Kuchenteig und ich bin auf intensiver Suche nach neuen Rezepten.Aber ich kämpfe und bin schon jetzt gespannt was sich im kommenden Lebensjahr in meinem Leben verändert.

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