32 Gedanken zu „Das Mittwochsbild (34)“

    1. Ja klar. Mit Ausnahme ganz exclusiver Sachen und einigen Betrieben in Südosteuropa kommen alle Textilien aus Asien.
      Ich sehe aber keine Möglichkeit etwas daran zu ändern. Es sei daran erinnert das Schneider/in schon in der frühen Nachkriegszeit auch bei uns der schlechtbezahlteste Beruf war.

      1. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich mir zum letzten mal selbst ein Kleidungsstück gekauft habe. Das macht alles meine Prinzessin. Für mich ist nur wichtig, daß es paßt und nicht auf der Haut juckt oder kratzt – alles andere ist mir egal.

        Und so weiß ich, daß ich immer nur das trage, was der Prinzessin auch gefällt.

    1. Ich kenne meine Größen und habe in den letzten beiden Jahren auch meist etwas bestellt.
      Ich habe mir das oben genannte Spektakel aber nicht entgehen lassen (fällt unter „Abenteuerurlaub“)und hatte den Eindruck: Die Anwesenden waren gut gelaunt. Manche brauchen wohl tatsächlich das „Einkaufserlebnis“.

      1. Das klassische „Mal gucken, wasses so gibt“.
        (Ich hasse Klamottenkauf, das ist für mich eher ein Alptraum. Ich wünschte, ich hätte von meinen Lieblingsklamotten jeweils 10 Stück und könnte sie jahrelang tragen. ;))

        1. Das verstehe ich. Als meine Frau einmal meinen Cordanzug kritisierte habe ich (schezhaft!) gedroht mir sieben verschiedenfarbige Cordanzüge zu kaufen und diese sieben Jahre lang im täglichen Wechsel zu tragen.

          1. Hihi, am besten noch in den klassischen Farben: beige, braun, orange, grün, khaki, grau und schwarz und dann immer unter einander kombinieren. Orange Jacke, grüne Hose. Graue Hose, braune Jacke. usw.
            (Ob die Ehe das ausgehalten hätte?! ;))
            Übrigens hatten wir einen Lehrer, der genau das tat und hatte. (War Junggeselle)

          2. Mal im Ernst: So mancher Mann ist von seiner Frau vorm dm Abgleiten in die Verschrobenheit bewahrt worden. Ich weiß das ich nicht ganz ungefährdet bin.

  1. PRIMARK, toller Marketingtrick, beinhaltet der Name doch Wörter wie „prima“ und „Mark“, also, die prima Mark, und wer wollte nicht, in Zeiten wie diesen, schnellstens seine letzten Euronen einwexseln, egal in was, nur weg sollten sie sein, diese Widerlinge, und halbwegs vernünftig angelegt, und wenn’s sein muss, ja warum eigentlich nicht, in irischen Whiskey, weil der bietet jedenfalls mehr Prozente als eine jede Bank auf Erden.

    1. Whiskey weiß ich zu schätzen – aber nicht als Währungsersatz.
      An das Ende des Euros glaube ich nicht. Gerade wir als eine Nation die vom Verkauf von teuren Fertigprodukten lebt braucht währungsaugliche Märkte. Es sähe heute furchtbar aus hätte es zu Beginn der Welwirtschaftskrise den Euro nicht gegeben. Ich würde ihn nur für eine einheitliche Weltwährung opfern wollen.

      1. Na ja, Währungen kommen und gehen eben. Andererseits würde ich sagen, dass so eine Währung nicht nur ein Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit eines Landes bzw. einer Region sondern auch einer für die Seriosität und die Zuverlässigkeit der handelnden Politiker ist.

        1. Der Dollar und das Pfund sind sehr alte Währungen. Harte Währungsschnitte sind eine deutsche Spezialität.
          Die Währung ist Tauschmittel, sicher kein ideales Wertaufbewahrungmittel und sie spiegelt – da hast du recht – auch den „Marktwert“ eines Landes und seiner verantwortlichen Politiker wieder. Im Falle Euro gilt das für die Mitgliedsländer. Sicher hat die offenkundige Unkenntnis und Selbstgerechtigkeit Angela Merkels dem Euro geschadet. Wann holen die Aliens sie endlich ab?

          1. Ich will jetzt nicht Frau Kanzlerin verteidigen, aber eines ist sicher: wenn die Südländer (und dazu gehört für den Ösi auch Irland, Ungarn und Konsorten ) auf sich allein gestellt sind, dann müssten sie sich, wie die Jahrhunderte zuvor, allein durch wursteln. Garantiert man denen aber, im Notfall für sie einzuspringen, dann wären die echt blöd, sich anzustrengen und auch nur einen Finger zu krümmen. Das klingt freilich nach Klischee, ist auch eins, aber nicht unbegründet, weil sie eben so sind wie sie sind … und wir werden Jahrhundert alte Mentalitäten nicht ändern können …

            (… das ist ja das Problem der deutschen Politik zu denken, die „Anderen“ würden genau so vernünftig und rational denken wie sie selbst …)

  2. klasse info, ging bis jetzt an mir vorbei. ich erwarte dann in kürze schon einmal ein mittwochsbild von manulan mit entsprechendem primark-outfit, mir schwebt da das eine oder andere sakko in extravaganter farbstellung vor —-

    1. Das wird schwierig. Ich bin zu gross und zu gewichtig. Eben nicht mehr der Strich in der Landschaft der ich vor drei Jahrzehnten war.
      Ob diese Expansion wirschaftlich sinnvoll ist weiß ich nicht. Hennes & Mauritz ist sicher ein sehr starker Mitwettbewerber und Charme & Anmut senkte in der Woche vor der Eröffnung die Preise demonstrativ um 20%. Marks & Spencer ist zu meinem großen Kummer ja schon vor etlichen Jahren gescheitert (In Essen gab es eine Filliale).

      1. hmmm, muss sich geschmacklich schon ganz schön abheben, ich würde auch denken, dass der teeniebilligmarkt gesättigt ist. so oder so werden sie, wenn sie überleben, irgendwann die best ager als zielgruppe entdecken, und dann spätestens kann unsereins doch einen bunten blazer kaufen …

        1. Das wäre aber ein passender Anlaß: Interviews mit wartenden Kunden, der Ansturm bei der Türöffnung, das volle Kaufhaus (nichts für Menschen mit Platzangst). Allerdings lief hier bei der Eröffnung jede Menge Sicherheitspersonal herum. Vielleicht sollte man bei der Kaufhausleitung um Dreherlaubnis nachfragen.

    1. Ach! Der „Bueraner“ ist ein verhinderter Münsterländer und hat die Eingemeindung von 1927 immer noch nicht so recht verwunden. Ist eh schade das die „Ruhrstadt“ an den Rändern ausfranst. Nicht wenige Dortmunder bilden sich etwas darauf ein die „größte Stadt Westfalens“ zu sein, der Duisburger gibt gern den „Niederrheiner“ – alles widerwärtige Defätisten…

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