Das Mittwochsbild (47) BLOG NF 2

Mobiltelefonangebot

In den Baumärkten taucht schon die erste Weihnachtsdeko auf und in den Lebensmittelläden die ersten Lebkuchen und Schoko- Nikoläuse. Natürlich hört man – auch das inzwischen ein Ritual – die allfälligen Klagen über die Kommerzialisierung eines christlichen Festes dessen ursprüngliche Bedeutung kaum noch jemand kenne.

Wie ich vor einigen Wochen wahr nahm ist dieses „Problem“ kein rein christliches. Wie man sieht wird auch im Islam ein religiöses Ereignis zum Anlass genommen Geschäfte zu machen. So bot dieser türkische Telefonladen in der Gelsenkirchener Innenstadt in einer „Ramadan Aktion“ einen Telefonvertrag an.

Mich stört das nicht. Ich sehe die Kommerzialisierung positiv. Die Kritiker seien darauf hingewiesen das hier ein von den offiziellen Vertretern der beiden genannten monotheistischen Religionen vernachlässigter Aspekt derselben sichtbar wird: Ein liebender Gott.

Den fordernden Gott hat uns sein Stellvertreter auf seinem Deutschlandbesuch gerade kenntnisreich erläutert. Der zornige Gott wird uns von einer amerikanischen Präsidentschaftskandidatin präsentiert die allen Ernstes in den jüngsten Naturkatastrophen das Wirken Gottes zu erkennen meint: http://tinyurl.com/6xdx8jp
Was ist mit dem fürsorglichen Gott des Psalmisten?: http://de.wikipedia.org/wiki/Psalm_23

Ein Gott der um das Vertrauen und die Zuneigung des Menschen wirbt – der darf auch dafür sorgen das man uns etwas schenkt . Weshalb eigentlich keinen günstigen Vertrag fürs Mobiltelefon?

12 Gedanken zu „Das Mittwochsbild (47) BLOG NF 2“

    1. Ich stelle mir den monotheistischen Gott als alten, flexiblen Burschen vor der nicht empfindlich ist und es mag wenn man sich mit ihm beschäftigt. So gesehen komme ich gut mit ihm aus

      1. Als ich in einem Buch las, daß GOD eine Abkürzung ist, dachte ich wofür und lieferte mir gleich selbst die Antwort:
        Good old Darling.
        Ihn so zu sehen, macht Spaß.
        Oder wie Mechthild von Magdeburg, der erotische Gott.

        1. Die „alten“ Ägypter mutmaßten, das ihr Hauptgott ihnen mit Absicht einen falschen Namen übermittelt habe damit er nicht für alles verantwortlich gemacht werden könne.

          Mechthild von Magdeburg? Eine Begine wie ich inzwischen weiss – muß ich mal ein wenig zu lesen.

          Vielleicht auch weil in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
          gerade ein „moderner“ Beginenhof gebaut wird.

  1. Gut möglich, dass uns der Herr seinen jüngst geborenen Buben in der Hülle des Mister Jobs herunter geschickt hat, worauf dieser sich in seinem Größenwahn gleich für einen iGod gehalten hat …

      1. @ ösi
        @ Frau wirrkopf

        In Genesis 1 Vers 27 heisst es: „Gott scuf den Menschen nach seinem Bild“. So gesehen sind wir alle gesehen kleine „Götter“. Das Bewußtsein dahingehend ist unterschiedlich stark ausgeprägt.
        Laut griechischer Mythologie ist die Unsterblichkeit den Göttern vorbehalten. Sie kennt auch Gottheiten niedrigen Ranges die „fast“ unsterblich sind. Die Nymphe Kalypso bot diese „Fast“-Unsterblichkeit dem Odysseus an falls er bei Ihr auf der Insel bliebe.
        Schade das der Ösi es sich gerade so mit den Griechen verdirbt. Sollte er eine Nymphe treffen wird diese ihm nicht wohlgesonnen sein.

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