Schade…… NF 45

….um Depardieu. Kenne ihn noch aus Truffaut Filmen. War mal ein guter Schauspieler.
Der Witz ist auch das der französische Film staatlicher seits stark gefördert wurde. Nicht nur finanziell. Bis in die 80er Jahre durfte das Fernsehen in Frankreich Samstags keine Spielfilme zeigen. Die Leute sollten ins Kino gehen.
Depardieu hat seine Karriere und sein Geld im wesentlichen staatlicher Förderung zu verdanken.
Er beißt nun die Hand, die ihn füttert.

25 Gedanken zu „Schade…… NF 45“

    1. Er kann nur in Frankreich spielen. Die US Karriere ist nach positivem Anfang (Greencard) versandet – auch dort hat er sich um Kopf und Kragen geredet.

      Wenn ihn der französische Film nun nicht weiter beschäftigen sollte gibt es künftig wohl wenig zu versteuern.

  1. Hab grad mal gegoogelt, was da los ist, weil ich nix mitbekommen habe und nur festgestellt, dass man aus einem Depardieux 2 Putins machen kann…. Wat ne Masse Mensch. *staun*

    Und zum füttern und beißen: So was machen nur Menschen.

  2. Das haben die Franzosen echt gemacht, mit dem Samstag? Das ist toll (ohne Ironie)!

    (… ich kann mir Depardieu aber sehr gut mit Pelz in Sibirien vorstellen… Väterchen Frost bei Mosfilm…)

          1. Aber beides hat immer was vom anderen drin… oder so ähnlich… beim Drehbuch schreiben „ist“ man doch in gewissem Ausmaß auch Schauspieler, sonst würde man die Mono- und Dialoge nicht hinkriegen… und ein Schauspieler muss immer auch in gewissem Umfang die Parts der anderen „Sprecher“ kennen, also das Drehbuch insgesamt, nicht nur seinen Teil…

            Oder?

          2. Ein Drehbuchautor der sich nicht in einen Schauspieler hineinversetzen kann wird wohl in seinem Job nicht alt.
            Zumal die „grossen“ Schauspieler sich oft passende Drehbücher aussuchen.

            Was mir gerade einfällt – ich weiß gar nichts über das Kino
            in der DDR. Wie lief das ab? Gab es Stars? War es teuer?
            Könntest du nicht bei passender Gelegenheit etwas darüber in deinem weblog schreiben?

          3. Ja, meine ich doch (Dein erster Absatz)!

            Über das im Weiteren Gesagte habe ich jetzt bisschen nachgedacht… Was nicht heißen soll, dass ich sonst nicht nachdenke. – Haben wir einen Spaß, haben wir einen Spaß!

            Das ist alles so weit weg! War alles „vorher“, vor dem „Riss“ 86. Zunächst bin ich 83 schwarz in diese Prenzlauer Berghütte gezogen. Von da aus war ich in zehn Minuten Fußweg im Babylon. Das sah da allerdings noch nicht so schnieke aus. Ich weiß aber gar nicht, ob diese Nobelsanierungen immer so toll sind. Sieht jetzt alles frisch und sauber aus, aber auch künstlich.

            Da habe ich manchmal 3 bis 4 Mal in der Woche drin gehockt. Äh – die Tickets kosteten ab 85 Pfennige oder so. Höhö! War nicht alles schlecht bei Margot und den Erichs, ach! Und das war (ist? – null Ahnung) ein Programmkino. „Hochwertig!“, wie Alex aus „Alles ist erleuchtet“ sagen würde. Muahaha. Sorry! Alle Nasen lang Themen-Kino. Eine Woche Woody Allen, zwei Wochen Ingmar Bergman, zehn Tage französische Avantgarde und so weiter. Ich war im Paradiesseits. Zumal der Saal oft voll leer war und vor allem die Mitbürger fehlten, die nicht ins Kino gingen, um den Film zu sehen.

            Tja, und das ist dann eingeschlafen… Irgendwie bin ich versackt und verblödet. Deswegen kann ich gar nicht viel mehr dazu sagen. Im „International“ war ich dann noch sporadisch. Paar Mal Rentner-Vorstellungen am Sonntag-Vormittag. Kein Witz! Erstens: leer, zweitens: noch preisermäßigter. Oder so ähnlich. An einen Sonntagsfilm kann ich mich noch erinnern, an diesen. Ich habe ganz fest die Zähne zusammen gebissen, um kein Heulerchen zu praktizieren! Oder so ähnlich.

            Mehr war nich‘! Kann ich auch nicht mehr drüber schreiben. Dann bin ich aus der Welt gefallen, dank der Leute, die ich seitdem zu identifizieren versuche. Jammer, jammer. Bla!

            Hochachtungsvoll

            Herr Koske

          4. Das von der Fassade des „International“ einmal ausgerechnet „Margaret Thatcher“ herabblicken würde hätte sich Erich wohl in seinen schlimmsten Träumen nicht vorgestellt.

            Ansonsten erkenne ich vieles und komme zu der Erkenntnis das „ehemalige“ DDR und heutiges Ruhrgebiet gar nicht so weit auseinander sind.
            Ich arbeite beim kommunalen Programmkino mit. Vorstellungen zu 4,00€ (das sind die 85 Pfennige des neuen Jahrtausends), Woody Allen Filme gibt es auch immer noch jedes Jahr einen neuen. Der vorletzte befasst sich mit jemanden der „aus der Welt fällt“ – allerdings in eine andere, ihm genehme Zeit:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Midnight_in_Paris

          5. Du wirst lachen – den Gedanken mit Madame Thatcher hatte ich auch als erstes! – Also das mit dem „Du wirst lachen!“ ist so eine Redewendung, nicht wahr…

            Außerdem ist mir wieder eingefallen, dass dort die einzige „Gesamtberliner“ Premiere statthatte, nämlich die von „Ödipussi“… na ja… – war nich‘ alles schlecht!

            Ja ja, immer auf das Schlimme – den Film von Obermeister Allen habe ich auch noch nicht gesehen…

            (… das mit den 4.00 € stimmt wohl… chch… „Alles relativ!“, sagte Prof. Einstein und bewarf Katia Pringsheim mit Pralinés…)

            Na ja…

            Ich hoffe, meine Auskünfte waren erschöpfendhüstel… ich meine: die da oben über den Kinemato-Graphen in der DaDaeR…

            Häff fann!

  3. So, jetzt schreibe ich meinen Kommentar zum dritten Mal. Mein letzter Versuch 🙁

    Ich hab erst gedacht, ich hab mich vertan, als ich es zum ersten Mal in den Nachrichten hörte. Inzwischen musste ich feststellen, dass ich mich nicht vertan habe. Verstehen tue ich es nicht. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass so mancher Landsmann einiger Sportler/Sänger/Schauspieler es auch nicht nachvollziehen können, dass ihr Landsmann die Deutsche Staatsbürgerschaft beantragen/annehmen.

  4. Richtig! Dabei sollte nicht übersehen werden, dass der Schauspieler nebenbei Winzer ist und, so denke ich, sich seine Weine ganz gut verkaufen. Nimmt er seine Weinberge nun auch nach Russland mit?

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