Das Mittwochsbild (71) NF 49

2013-03-09 15.58.38

In Gelsenkirchen, der Stadt in der ich lebe und in Duisburg (dort arbeite ich) liegt der Anteil der Mitbürger mit Migrationshintergrund deutlich über 10 % .
Das ist für diese Städte ein Segen. Die Folgen von Deindustriealisierung und Abwanderung wären ohne ihre Kaufkraft noch weitaus deutlicher zu spüren.
Von ihren kulturellen Bedürfnissen profitieren auch die verbliebenen Lichtspielhäuser.
Sie zeigen regelmässig türkische Filmproduktionen wie diese. Der “Traum des Schmetterlings” wird grossflächig beworben. Er hat deutsche Untertitel.

40 Gedanken zu „Das Mittwochsbild (71) NF 49“

    1. Musste erst einmal nachschauen wer Dana Vavrova ist (war). Hab sie bisher nicht gekannt. Man kann halt nicht alles wahrnehmen was wahrnehmenswert wäre (seufz).
      Auf das youtube video werfe ich am Wochenende mal einen Blick.

      1. Als ich 12 war wollte ich so aussehen wie sie. Ich hatte sie bei “Ein Stück Himmel” gesehen. Später fand ich sie nicht mehr so günstig eingesetzt bei Vilsmeyer. Der hat die Geburt der zweiten gemeinsamen Tochter in einem Film mit hinein gebracht. Unglaublich so was.

        Tu das, viel Vergnügen! Ich vermisse den Dialekt manchmal sehr.

        1. 12 Jahre sind ein Alter in dem man sich an Vorbildern orientiert. Das man sich später distanziert gehört auch dazu. Zusammenarbeit mit Partnern in den Bereichen Kultur und Kunst sind oft eine “Gratwanderung”

          Der Dialekt verschwindet gerade mit den Menschen die dmit gross geworden sind Neues rückt nach. Deshalb versuche ich in Bus und Bahn da hier zu verstehen:
          http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/rechtschreibung/tid-9317/jugendsprache_aid_266485.html

    1. Na jaaa, so hat man auch in einigen Stadtteilen das Gefühl, man sei nicht mehr sicher… *flöt*

      Ich fände es besser, wenn sich das Wohnen mehr mischen würde und man das Miteinander dann schaffen könnte. Aber DAS findet leider nicht wirklich statt.

  1. Mir würde die kulturelle Durchmischung auch gefallen. Wenn da nicht jede Nation im fremden Land ihr eigenes Ghetto bilden würde. So entsteht dann überall ein “Klein Istandbul” oder ähnliches. Und das wirkt dann auf Einheimische leider bedrohlich, weil so massiv anders.

      1. Du hast recht, im deutschen Fernsehen sind österreichische Schauspieler omnipräsent. Senta Berger, Christiane Hörbiger, Fritz Karl und Harald Krasnitzer fallen mir spontan ein.

        Österreichische Kinofilme hingegen kenne ich kaum. Wie wäre es mit einigen Beispielen aus jüngerer Zeit?

        Bei der Gelegenheit: Auch österreichische Oskar-Preisträger fangen manchmal klein = mit deutschen Fernsehfilmen an. Dieser hat mir seinerzeit gefallen:

        http://www.youtube.com/watch?v=NTC9QWlV0mM

        http://de.wikipedia.org/wiki/Du_bist_nicht_allein_%E2%80%93_Die_Roy_Black_Story

    1. Das ist FORMICA F5293. Gefällt mir auch sehr gut, wird aber zu meinem Kummer kaum verkauft. Ich wechsele diese Dekore mit den Jahreszeiten. Im Winter gab es grau mit weißen Punkten (Schnee), im Sommer kommt orange mit roten Punkten, jetzt ist grün-blauer Frühling (hoffentlich bald!).

          1. Was ist das wieder für ein Teil? – Ich sehe bei Deinen Bodyguards nicht durch!

            (… ich muss aber zugeben, einen Moment daran gedacht zu haben, die Patenschaft für einen Mammutbaum zu übernehmen…)

          2. (… ich habe mir ‘n Ding gemacht… da ich weder weg noch da bin, haben beide Jobcenter nix überwiesen… aber nächste Woche kommt die Hälfte… na ja – was soll es…)

          3. @Koskator

            Ziehst du denn so weit um das ein anderes Job Center für sich zuständig ist? Darf ich fragen wohin ?

          4. Pssst! Das Tonio-Kröger-Syndrom! “Was ausgesprochen ist, ist erledigt!” – Sind aber echt (Ha, passt ja!) ungelegte Eier!

            (… aber danke der Nachfrage…)

        1. So. Jetzt ist es da. Für 2.05 Euronen! (… wenn Walter Jens das Teil lobt, dann muss es gut sein…)

          (… lese ich wieder drei Bücher gleichzeitig… selber schuld… na ja…)

          1. … habe schon beim “diagonalem Überfliegen” den ersten Hammer gefunden…

            (… bin jetzt zu faul, das zu zitieren; ist ‘n längerer Satz; betrifft Übergang von Dichtung und Wahrheit…)

          2. Ich war eben in Straßburg und habe zu “Friederike” umgeblättert, und jetzt “lese ich noch schnell” ‘n anderes Buch zu Ende…

            Ach so: die Stelle (das Alter, hüstel)!

            Kapitel “Nach Weimar”, gleich die ersten Zeilen, “Leben als Kunstwerk” usw. (komischer Weise geht das Buch häufig an der Stelle auf, wenn ich es in die Hand nehme).

            Das ist doch mindestens merkwürdig! Diese “Tendenz”, sich selbst als “Gesamtkunstwerk” zu präsentieren, leben heute ganz viele Leute aus, angefangen von Stars wie Ma’am Ciccone oder Master Bowie bis zu Steampunks usw.

          3. Ein Haupttreffer! Ein Haupttreffer!!! Und ich habe schon bemerkt, dass Friedenthal noch mehr so Biografien geschrieben hat – der SuB wird immer größer…

          4. Ich wusste das du mit diesem Buch etwas anfrangen kannst. Die Luther-Biografie habe ich als gelernter Protestant auch gelesen.

          5. “gelernter Protestant” kommt ja fast so schräg wie “gelernter DDR-Bürger”… – halt Glaubensgemeinschaften…

          6. Hab ja mal erwähnt das meine Großeltern fundamentalistische Protestanten waren. Der 8-12Jährige der ich war mußte Sonntags zur “Bibelschule”. Insofern ist “gelernt” schon korrekt.

          7. Großer Gott! – Komischer Weise fällt mir bei “Sonntagsschule” als erstes Tom Sawyer ein (ganz seltene “altersgerechte” Lektüre als 13jähriger oder so, aber ein Ausschnitt stand im Lesebuch, “wurde behandelt”, igitt)…

          8. Gar kein so abwegiger Einfall. Ist lange her da sich den Tom Sawyer gelesen habe aber ich erinnere mich wie dort die Ankunft eines “Erweckungspredigers” in der Stadt geschildert wird der zur Buße aufruft und erreicht, das zumindest für die Zeit seiner Anwesenheit die meisten Einwohner weinen,beten und ansonsten zerknirscht sind.
            So etwas ist mir nicht fremd.

          9. “Man zeigte sich”, schrieb Twain, wie alle großen Schriftsteller ein vortrefflicher Psycholog fürwahr…

            (… ich hatte eher an Becky Thatcher gedacht… *hüstel*…)

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