Zum Tod von Harry Rowohlt (06 2015)

Am Montag dieser Woche ist Harry Rowohlt gestorben. Im März 2010 habe ich ihn “live'” hören und sehen dürfen als er in Gelsenkirchen vorlas. Anstelle eines Nachrufes hier noch einmal der Blogtext den ich seinezeit schrieb:

http://www.manfredkonradt.de/2010/03/07/harry-rowohlt-las-erzaehlte-sang-blog-8130793/

10 Gedanken zu „Zum Tod von Harry Rowohlt (06 2015)“

  1. Wie schon damals gesagt: Harry Rowohlt war nie so mein Fall. Deinen Eintrag dazu nochmals zu lesen hat mir aber sehr viel Spaß gemacht und auch unsere Kommis dazu waren erheiternd, so lange “kennen” wir uns also schon (das ist ja schon 5 Jahre her!).

    PS: Komischerweise hab ich mich damals über sein Penner-Outfit “beklagt”, da muß ich wohl schräg gebürstet gewesen sein…tztz.

    1. Sein Outfit war “typisch” männlich: Qualitativ hochwertige Sachen, nicht billig; die jedoch lange getragen werden sollen, mit denen man etliche Jahre leben kann. Das führt zu Missverständnissen wenn sie aus der Mode kommen und etwas dünn werden.

      Ich hatte diese Neigung auch. Als meine Frau damals meinte, ich habe zu wenig zum “wechseln” und solle einige Kleidungsstücke neu erwerben schlug ich vor, sieben verschiedenfarbige Cordanzüge zu kaufen – für jeden Tag einen – die ich dann sieben Jahre lang im täglichen Wechsel tragen wolle. Ich musste feststellen, das Frauen solche Gedankenspiele nicht lustig finden. Inzwischen bin ich zivilisierter, neige gelegentlich sogar zu eleganten Kleidungsstücken.

      Was mich auch gewundert hat: Auch damals war Handke schon ein Gesprächsthema zwischen uns.

      1. Ja, das hat mich auch erstaunt. Witzig!

        Ich habe übrigens eine Datei begonnen, die ich “Gewichtchen” genannt habe, im Sinne des Buches sind das laute kleine (winzige) Beobachtungen und Gedankensplitter. Ich habe so was zwar schon oft begonnen, bin aber nun (mal wieder) fest entschlossen das länger durchzuhalten.
        Im “Gewicht der Welt” lese ich immer wieder mal mit Gewinn!

        1. Das freut mich. Die Idee mit den “Gewichtchen” ist auch gut.

          PS: Hat das Buch von Lars Brandt dich trotz Poststreik erreicht?
          Ich wollte noch etwas dazu schreiben, komme aber wegen übermässiger Beschäftigung mit Broterwerb momentan schwer dazu. Nur soviel:
          Es kam mit einiges bekannt vor. Er ging mit seinem Vater zum Angeln, der meine nahm mich häufiger zum Segeln mit. Distanz blieb immer.
          Die “Nachkriegsväter” waren wohl zu sehr mit Wiederaufbau beschäftigt. “Kommunikatoren” konnten sie im beruflichen Bereich wohl sein; in der Familie funktionierte das sehr eingeschränkt.
          Nicht, das ich meinem Vater nichts verdanke aber die “Hilfen” für die ich ihm dankbar bin, geschahen meist unbeabsichtigt und waren ihm häufig gar nicht bewusst. Wenn er mir aber bewusst Gutes tuen wollte ging das oft schief und zeigte, das er wenig von mir wusste.

          1. Ich habe schon seit 2 Wochen keine Post mehr bekommen.
            Der Brandt war übringens ein Geschenk. Dabei fällt mir ein, ist deines eigentlich beidir angekommen?

          2. Du meinst das kalifornische Missverständnis? Das habe ich erhalten.
            Du hast recht, es passt nicht zu dir. Ich bin zu sehr von den Passagen über Mama Cass Elliot ausgegangen von denen ich annahm, sie könnten dich interessieren.

            Wenn der Brandt eintrifft stecken dort wieder einige “Fähnchen” die Stellen kennzeichnen, die mir aufgefallen sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CAPTCHA-Bild

*