Genug ist nicht genug! (Blog 332)

Binnen weniger Tage haben mehr als 50.000 Menschen die ePetition gegen Internetsperren mitgezeichnet. Auch ich bin dabei. Der Petitionsausschuss des Bundetages muss nun über diesen Antrag diskutieren.

Aber trotz der beeindruckenden Geschwindigkeit mit der die notwendige Zahl der Stimmen erreicht wurde: Wir sind noch zu Wenige. 50.0000 – das dürfte die durchschnittliche Besucherzahl eines Bundesligaspiels sein oder die Bewohnerzahl zweier Stadtteile Gelsenkirchens. Eine Zahl die von den Politikern noch nicht ernst genommen wird. Sonst würde es der Wirtschaftsminister nicht wagen uns in die Nähe von Kinderschändern zu rücken. Zitat: „Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht“.

Diese Äußerung spricht für sich und legt den Schluß nahe das Guttenberg nicht ausreichend informiert ist. Worum es geht kann man unter vielen anderen aus diesen Quellen entnehmen:

http://www.tagesschau.de/inland/petition106.html

http://fritz.de/aktuell/2009/mai/petitioninternetsperren.html

Inzwischen wird die ePetition von mehr als 68.000 Menschen unterstützt . Aber ich fürchte erst eine Zahl im hohen sechstelligen Bereich könnte die Abgeordneten beeindrucken.

Wer die Petition lesen und möglicherweise unterstützen möchte ist hier richtig:

http://bit.ly/7n2Qv

Das Thema ist es Wert das man ihm einige Minuten seiner Zeit widmet und eine Gelegenheit direkt auf das politische Geschehen Einfluss zu nehmen findet sich so häufig auch nicht. Diese Petition könnte der Beginn spürbarer, nicht mehr ignorierbarer demokratischer Einflußnahme auf die Bundespolitk via Internet sein. Sie könnte in die Geschichte eingehen und wir könnten später einmal sagen: Wir sind dabei gewesen – als Mithandelnde.