"Indem (er) der persönlichen Angst widerstand… (Blog 322)

….. hatte er sich einer tieferen Angst gebeugt, derjenigen, schwach zu erscheinen. Doch der Mensch ist schwach; das ist unser Menschsein. Indem wir das verleugnen, verleugnen wir unser Wesen und zerstören uns damit.“

aus Nik Cohns Buch: „TRIKSTA. Leben, Tod und Rap in New Orleans“

Ich habe darüber geschrieben. Hier:
http://literaturzeitschrift.blog.de/2009/02/21/buchbesprechung-triksta-leben-tod-rap-new-orleans-nik-cohn-5622705/

In Bus und Bahn unterwegs (Blog 317)

Gestern morgen kurz vor 7.00 Uhr an der Haltestelle Duisburg Hauptbahnhof. Einige giggelnde Schülerinen haben einen Heidenspaß bei meinem Anblick: Ein Mann mit Hut! „Sie sehen aus wie unser Lehrer“ ruft eine von Ihnen mir zu. Welch ein Kompliment! Vor einem Jahrfünft hätte ich mir auch noch nicht vorstellen können jemals eine Kopfbedeckung zu tragen weil jede irgendwie lächerlich aussah. Doch die Haare wurden immer dünner und im Winter fror ich am Kopf. Kangool-Mützen bewährten sich nicht; sie zerstörten jede Frisur und ich vergaß sie häufig in Gaststätten oder auf Besuchen. Dann also doch lieber Hüte – und den Spott gelassen ertragen.
Wieso waren diese Gören eigentlich so früh schon so munter? In diesem Alter hat man gefälligst bis weit nach Mitternacht aufzubleiben, Rap oder Techno zu hören und früh am Morgen muffig und schlecht gelaunt zu sein.